Lerne, wie du durch sanftes Knicken der Triebe stärkere und stabilere Cannabispflanzen heranziehst, ohne das Gewebe zu verletzen.
Das sanfte Knicken, auch als Knicktechnik bekannt, ist eine subtile Form des High Stress Training (HST), die darauf abzielt, die Stabilität und Robustheit der Cannabispflanze zu verbessern. Diese Technik hilft, die Struktur der Pflanze zu stärken, indem sie die Zellwände der Triebe verdickt und die Nährstoffaufnahme optimiert.
Bevor du mit dem Knicken beginnst, stelle sicher, dass deine Pflanze gesund ist und sich in der vegetativen Phase befindet. Die Technik sollte nicht während der Blütephase angewandt werden, da dies zu unerwünschtem Stress und einer möglichen Ertragsminderung führen kann.
Wähle einen kräftigen Trieb in der Mitte oder im oberen Bereich der Pflanze. Vermeide zu junge oder zu alte Triebe, da diese entweder zu empfindlich oder zu hart sein könnten.
Halte den ausgewählten Trieb zwischen Daumen und Zeigefinger. Um Druckstellen zu vermeiden, kannst du ein Stück weiches Material um den Trieb wickeln.
Beginne, den Trieb vorsichtig zu biegen, bis du einen leichten Widerstand spürst. Die Zellwände sollen sich leicht brechen, ohne dass die äußere Schicht beschädigt wird. Du wirst ein leichtes Knacken hören. Dies ist normal und zeigt an, dass die Technik korrekt ausgeführt wurde.
Lasse die Pflanze sich erholen. Der geknickte Bereich wird sich innerhalb weniger Tage regenerieren und einen verdickten, stabileren Knoten bilden. Überwache die Pflanze in den folgenden Tagen auf Anzeichen von Stress wie hängende Blätter oder Verfärbungen und stelle sicher, dass sie ausreichend Licht und Nährstoffe erhält.
HST steht für High Stress Training, eine Technik, bei der Pflanzen durch Methoden wie Knicken oder Biegen der Triebe geformt werden, um das Wachstum und die Erträge zu verbessern.
Knicken sollte sanft und kontrolliert erfolgen, indem du den Trieb vorsichtig biegst, bis er einen leichten Widerstand bietet, ohne das Gewebe zu brechen.
Der beste Zeitpunkt für das Knicken ist in der vegetativen Phase, wenn die Pflanzen kräftig wachsen, aber noch nicht in die Blüte übergegangen sind.