Erfahre, wie du manuell die Wasserversorgung deiner Cannabispflanzen im Indoor-Anbau optimal steuerst und häufige Fehler vermeidest.
Die manuelle Bewässerung von Cannabispflanzen im Indoor-Anbau erfordert präzise Techniken, um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen zu gewährleisten. In diesem Guide erfährst du, wie du den Wasserbedarf ermittelst, die richtige Gießtechnik anwendest und die Feuchtigkeit im Substrat kontrollierst.
Der Wasserbedarf von Cannabispflanzen variiert je nach Wachstumsphase, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Beobachte das Gewicht der Töpfe, um festzustellen, wann gegossen werden muss. Ein leichter Topf deutet auf Wassermangel hin, während ein schwerer Topf ausreichend Wasser enthält.
Eine gute Drainage ist entscheidend, um Wurzelfäule zu verhindern. Verwende Töpfe mit Ablauflöchern und sorge dafür, dass das Wasser frei abfließen kann. Achte darauf, dass sich kein Wasser in Untersetzern staut.
Die Gießfrequenz hängt von Faktoren wie Topfgröße, Wachstumsphase und Umgebungstemperatur ab. Generell sollten die Pflanzen gegossen werden, wenn die oberste Erdschicht trocken ist, was alle 2-7 Tage der Fall sein kann.
Zu viel Wasser zeigt sich durch gelbe Blätter und Wurzelfäule, während zu wenig Wasser zu welken und braunen Blattspitzen führt. Achte auf die Konsistenz der Erde und das allgemeine Erscheinungsbild der Pflanzen.
Am besten eignet sich gefiltertes oder destilliertes Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0. Leitungswasser kann ebenfalls verwendet werden, sollte aber auf Chlor und andere Chemikalien überprüft werden.